Goldmedaille für Ichnusa Cruda in Brüssel

Mit einer Goldmedaille für Ichnusa Cruda und Zertifikat für Exzellenz für das „klassische“ Ichnusa gab es in Belgien für das in Sardinien beliebte und einzige auf der Insel industriell gebraute Bier (handwerkliche Brauereien gibt es mittlerweile zunehmend viele in Sardinien, siehe Beitrag dazu) zwei großen internationalen Auszeichnungen. Auf der „Brussels Beer Challenge 2015“ haben die beiden Lagerbiere die 75 namhaften Verkoster, die mehr als 1.100 Biersorten aus der ganzen Welt probierten, überzeugt.

Das klassische Ichnusa-Bier wird auf Sardinien seit 1912 hergestellt. Es bekam in Antwerpen (da fand der Wettbewerb dieses Jahr statt) ein „Zertifikat für Exzellenz“. In der Begründung der Jury hieß es: „Ein ausgewogenes Lagerbier, mit angenehm bitteren Geschmack, goldfarben, klar, mit einem leichten Körper und einer  moderaten Kohlensäure, diskret im Duft und in einer untertänigen Brauart, die dem hier Harmonie und Charakter verleiht.“

ichnusa-crudaDie höhere Auszeichnung jedoch, ein Goldmedaille, bekam das Ichnusa Cruda, das erst im Jahre 2012 anlässlich des 100. Geburtstags der Brauerei (die übrigens seit langem zum Heiniken-Konzern gehört, neu auf den Markt gebracht wurde. Dazu die Jury: „Nicht pasteurisiert, frisch, mit moderat bitterem Geschmack, goldene Farbe, kompakter und feinkörniger Schaum sowie mit leichtem Körper und klarem Aussehen.“

Persönliche Anmerkungen:

A) Normalerweise sollte ein Produkt hier nicht so groß herausgestellt werden. Aber erstes ist Ichnusa die einzige sardische Großbrauerei (sodass hier keine Bevorzugung im Wettbewerb geschieht) und zweitens sind die gewonnen Preise schon eine Nachricht wert.

B) Mir schmecken beide Biere gut. Aber seit es das Cruda gibt, greife ich oft lieber zu diesem nicht pasteurisierten Bier – auch wenn die Flasche ca. 40 Cent mehr kostet. Es schmeckt einfach auch leckerer.

 

Text: hpb, auf der Basis einer Meldung der italienischen Nachrichtenagentur ANSA

Fotos: Ichnusa

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