Sardische Zwiebelsuppe – Zuppa di cipolle

In einer bäuerlich geprägten Küche wie der sardischen darf natürlich eine Zwiebelsuppe nicht fehlen. Auch bei diesem traditionellen Rezept entsteht wieder aus einfachen (aber guten) Zutaten, die in einem ländlichen Haushalt normalerweise vorhanden waren, eine leckeres und nahrhaftes Gericht. Das Rezept stammt aus dem Buch „Cucine di Sardegna“ von Giuseppina Perisi, das 1989 erschienen ist und als eines der sardischen Kochbücher mit besonders authentischen Rezepten angesehen werden kann.

Zutaten (für 4-6 Personen)
  • 500 g Zwiebeln
  • 100 g Speck (in manchen Rezepten auch Schweineschmalz)
  • 100 g Hartweizen-Grieß (Semola grossa)
  • 200 g altbackenes Brot in Scheiben geschnitten
  • 200 g gereifter Pecorino sardo
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung
  • Die Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden und den Speck fein würfeln. Die Brotscheiben rösten und den Pecorino reiben.
  • Den Speck auslassen und die Zwiebeln darin auf kleiner Flamme andünsten, den Grieß dazu geben und ebenfalls andünsten. Ca. 1 Liter heißes Wasser (oder Brühe) angießen und umrühren, um die Bildung von Klumpen zu verhindern. Salz und Pfeffer hinzufügen und bei mäßiger Hitze ca. 10 Minuten garen. Wenn die Suppe zu dickflüssig ist, ggf. noch mit Wasser verlängern und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Eine Schicht geröstetes Brot und darüber geriebenen Pecorino-Käse in eine Suppenterrine oder Schüssel geben. Die heiße Suppe darüber geben. Jetzt die nächste Schicht Brotscheiben  darauf legen und dann wieder Pecorino und Suppe darüber geben. Ggf. noch ein dritte Schicht darüber geben und alles einige Minuten ruhen lassen. Heiß servieren.
Zubereitung in Bildern

 

Tip

Wer als Vegetarier oder aus sonstigen Gründen auf den Speck oder das Schmalz verzichten möchte kann auch Olivenöl als Fett nehmen.

 

 

Text und Fotos: c) Hans-Peter Bröckerhoff

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