Autunno in Barbagia 2022 – 32 erlebnisreiche Herbstfeste im Herzen Sardiniens

32 Gründe, Sardinien auch im Herbst zu besuchen und ebensoviele Gelegenheiten, die kulinarische Kultur des Inselinneren näher kennen zu lernen

Die Termine für die Veranstaltungsreihe „Autunno in Barbagia 2022“ (Herbst in der Barbagia) stehen fest und sind veröffentlicht. In diesem Jahr werden wieder 32 Dörfer und Städtchen ihre Häuser und Höfe öffnen, ihre lokalen Spezialitäten anbieten und große Herbstfest veranstalten. Die diesjährige Ausgabe der ausgesprochen erfolgreichen Veranstaltungsreihe beginnt schon am 3. September und endet am 18. Dezember (die genauen Termine des Autunno in Barbagia 2022 siehe unten). Auch in diesem Jahr erwarten die teilnehmenden Dörfer und Städte im Inneren Sardiniens wieder jeweils zehntausende von Besuchern.

Die Besucher kommen, um die kulturellen und touristischen Angebote, Kunsthandwerk, örtliches Brauchtum und vor allem die  kulinarischen Produkte und traditionellen Gerichte der Gastgemeinde kennen zu lernen oder wieder einmal zu genießen.

Die Erfolgsstory dieser mittlerweile größten und bekanntesten Veranstaltungsreihe im sardischen Bergland, der sogenannten Barbagia, begann 1996 mit einer kleinen Veranstaltung in Oliena, der aber eine, wie sich bald schon zeigen sollte, große und tragende Idee zugrunde lag. Unter dem Titel „Cortes apertas“ (offene Höfe) wurden in den Höfen historischer Gebäude des Dorfes kulinarische und künstlerische Angebote realisiert und organisiert. Schon ein Jahr später wurde die Initiative „Cuore della Sardegna“ (Herz Sardiniens) gegründet, über die die Idee der cortes apertas auch in andere Gemeinden des Inselinneren getragen wurde. Im Jahre 2001 schließlich wurden die verschiedenen Veranstaltungen (jeweils ein Wochendende im Herbst) unter dem Dach des „Autunno in Barbagia“ zusammengefasst und die Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf.

Hier ein großer Bild-Bericht von vergangenen Herbstfesten im Rahmen von Autunno in Barbagia:


Autunno in Barbagia
Ein reich bebilderter Bericht mit vielen Impressionen von früheren Veranstaltungen gibt einen Eindruck von den Herbstfesten

Die teilnehmenden Gemeinden zeigen ihre kulturellen Traditionen. Sie bieten den Besuchern die Köstlichkeiten an, die auf ihrem Territorium traditionell produziert und zubereitet werden. Die Kellereien mit ihren Weinen, die Käsereien, Metzger, Konditoren etc. mit ihren Produkten und die Gasthäuser mit ihren traditionellen Gerichten – alle wollen sie den tausenden von Gästen zeigen, was ihr Dorf, ihre Stadt Gutes zu bieten hat. Hinzu kommen noch Vereine und Initiativen, die kulinarische oder kulturelle Angebote entwickeln und so zum Erfolg der Veranstaltung beitragen.

Der große Erfolg zieht mittlerweile auch viele Menschen vom italienischen Kontinent und aus dem Ausland an.

Der „Autunno in Barbagia“ ist zu einer touristischen Attraktion geworden. Er bringt außerhalb der Hochsaison viele Menschen dazu, Sardinien zu besuchen und auch in die weit weg von den wunderschönen Stränden liegenden Gebiete und Orte zu fahren, die im Sommer meist nicht viel von den Touristenströmen mitbekommen. Über die einzelnen Veranstaltungsorte, die Möglichkeiten, dort zu übernachten und zu essen sowie über die einzelnen Programmpunkte informiert die offizielle Website der Veranstaltungsreihe, die auch eine englische Version besitzt. Auf der Website gibt es auch Paket-Angebote für eine günstige Anreise. Aktuelle Infos zum Autunno in Barbagia 2022 gibt es auch auf der offiziellen FB-Seite.

Hier die Termine der Veranstaltungen im Rahmen des Autunno in Barbagia 2022:  

Termine des Autunno in Barbagia 2022

Lohnt sich ein Besuch dieser Herbstfeste im Rahmen des Autunno in Barbagia?

Das ist natürlich nur eine rhetorische Frage. Ja, es lohnt sich. Um zu erfahren, was man auf einem solchen Herbstfest alles erleben kann, sollte man die Bildreportage, auf die schon oben verwiesen wurde, lesen. Sie gibt einen Einblick in das Geschehen bei diesen Herbstfesten. Wer in Ruhe die Spezialitäten der Gegend genießen möchte, sollte vielleicht auch außerhalb des Festtrubels in die Orte reisen und dann eines der traditionellen Restaurants besuchen und die örtlichen Köstlichkeiten und Weine bei den Erzeugern oder in den Laden vor Ort erstehen.

Text: Hans-Peter Bröckerhoff

Fotos: von der Website der Veranstalter

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