Pernici o Anatra con lenticchie – Rebhühner oder Ente mit Linsen

Ein sardischen Linsengericht der besonderen Art

Rebhühner gehörten einmal zum meisterlegten Wildgeflügel der Insel. Heute klagen die Jäger über den reduzierten  Bestand und die besonneneren unter ihnen mahnen eine deutliche Schonung an. Deshalb kommen heutzutage Rebhuhngerichte während der Jagdsaison nicht mehr so häufig auf den Tisch wie in der Vergangenheit. Eine der vielen traditionellen Zubereitungsarten des Rebhuhns wird im folgenden Rezept beschrieben. Dieses Rezept wird auch gerne mit Wildente zubereitet und funktioniert auch mit einer kleinen Zuchtente oder mit zwei Entenbrustfilets.

Zutaten (für 4 Personen)
  • 2 Rebhühner oder 1 Wildente (oder, nicht wirklich traditionell, 1 kleine Flugente bzw. 2 Entenbrustfilets)
  • 300 g Tellerlinsen
  • 300 g Tomaten
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 20 g Schmalz (oder Olivenöl)
  • Salz
Zubereitung
  • Die Linsen in reichlich leicht gesalzenem Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen.
  • Die Rebhühner gut säubern und jeweils vierteln. (Alternativen s. Tipp unten)  Die Tomaten enthäuten, Samen und Flüssigkeit entfernen. Die Tomaten in kleine Stücke, die Zwiebel in dünne Scheiben schneiden.
  • Nachdem die Linsen eine gute Viertelstunde gekocht haben, die Fleischstücke in einer Pfanne in Olivenöl oder Schmalz anbraten. Die Zwiebel dazugeben und anschwitzen, danach auch die Tomatenstückchen hinzuschütten. Leicht salzen und alles eine Viertelstunde kochen.
  • Die Linsen abschütten, dabei das Kochwasser auffangen. Die Linsen zum Fleisch geben, alles vorsichtig vermengen und nochmals etwa eine halbe Stunde köcheln lassen. Dabei immer wieder etwas von dem aufgehobenen Kochwasser dazu geben, damit die Linsen nicht ansetzen. Mit Salz abschmecken und heiß servieren.
Tipp

Wenn statt der Rebhühner eine Wild- oder Flugente verwendet wird, diese in acht Teile schneiden und ansonsten genauso zubereiten wie die Rebhühner. Bei der Verwendung von Flugentenbrustfilets diese entweder auch in jeweils vier Teile schneiden  oder im Ganzen mit garen und vor dem Servieren in Scheiben schneiden.

Text: c) Hans-Peter Bröckerhoff 

Bild: c) Gianflorest Pani

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